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Für 6 Personen

Andere sind vor Weihnachten im Schoko- und Kekswahn, wir ziehen uns gerne nen leckeren Burger rein! Es gibt sie bei uns in allen erdenklichen Varianten. Gerade stehen wir total auf fluffige Brioche Brötchen und außergewöhnliche Saucen. Die rauchigen schwarze Bohnen Burger in diesem Rezept werden neben der Pflaumen-Rum-Sauce noch mit einem leckeren Rotkohlsalat belegt. Einem Coleslaw, wie die Engländer und Amerikaner dazu sagen würden. Anstelle von Mayo, die traditionell in diese Art Krautsalat kommt, haben wir eine Cashewcreme mit Kapern gemixt. Dazu gabs Ofenpommes und einen hausgemachten Ketchup. Da wir bei Burgern immer alles selbst machen, sind sie definitiv kein Fast Food. Die Hefebrötchen gehen gemütlich vor der Heizung auf, die Saucen werden eingekocht, der Kohl weich massiert, die Pommes selbstverständlich von Hand geschnitten und der Wintersalat sorgfältig verlesen. Dann wird jedes Brötchen mit viel Liebe belegt … um anschließend gierig verschlungen zu werden. Man sieht komisch dabei aus, bekleckert sich in der Regel und zwar im ganzen Gesicht, ist gezwungen die Finger abzulecken und kann danach meist nicht anders, als den Hosenknopf zu öffnen. Also perfekt, um sie zusammen mit Freunden zu essen! Das verbindet dann so richtig.

Für den Rotkohlsalat den Kohl in dünne Streifen schneiden, in einer Schüssel mit dem Salz vermischen und kräftig mit den Händen kneten, bis etwas Wasser austritt. Dazu am besten Handschuhe anziehen, damit die Hände nicht tagelang rotgefärbt sind. Den Essig mit dem Rotkohl vermischen und etwa 30 Minuten ziehen lassen. Zwischendurch umrühren.
Die Cashewkerne mit den Kapern, dem Senf und Wasser in einem Blender oder mit dem Pürierstab cremig pürieren. Den Apfel schälen, entkernen und grob reiben. Apfel und Cashewcreme mit dem Rotkohl vermischen und mit Salz abschmecken.
Für die Sauce die Zwiebeln in Stücke schneiden und in etwas Rapsöl, bei geringer Hitze, zu Röstzwiebeln braten. Den Rum in einem Topf oder einer Pfanne erhitzen und flambieren, damit der Alkohol etwas reduziert wird. Die getrockneten Pflaumen grob hacken und mit den Röstzwiebeln, dem Rum, Ahornsirup und Wasser fein pürieren. Anschließend mit Salz und Cayennepfeffer abschmecken.
Für die Bratlinge die gemahlenen Leinsamen mit dem Wasser vermischen und etwa 10 Minuten quellen lassen. Den Knoblauch und die Schalotten fein hacken und in etwas Rapsöl glasig anschwitzen. Die schwarzen Bohnen abgießen und in einer Schüssel mit einem Kartoffelstampfer oder einer Gabel zerdrücken. Knoblauch, Schalotte ,Tomatenmark, Paprikapulver, Cayennpfeffer, gequollene Leinsamen und Haferflocken zu den Bohnen geben und mit den Händen gut verkneten. Aus der Masse, mit feuchten Händen, 6 Bratlinge formen und von beiden Seiten etwa 5 Minuten in Rapskernöl braten, bis sie außen schön knusprig sind. Die Burgerbrötchen mit den Bratlingen und den restlichen Zutaten nach Lust und Laune belegen.

2 Kommentare

  • Bitte packt das Rezept auch in eure App. War überrascht, dass die App weniger enthält als das Blog. Wozu dann die App?

    • Hey Gephard, ich hingegen bin überrascht, dass du dich bei 60 ganz neuen, exklusiv für die App entwickelten Rezepten fragst, wozu wir die App überhaupt gemacht haben. Nur weil andere Rezepte als im Blog enthalten sind, heißt das nicht, dass es weniger sind. Das Gegenteil ist der Fall! In der App findest du insgesamt 80 Rezepte. So viele haben wir in ganzen drei Jahren nicht einmal auf dem Blog zusammenbekommen. So wie du auch in unserem Kochbuch nur eine Handvoll Rezepte vom Blog findest, haben wir auch für die App individuelle Rezepte entwickelt, die gut zu dem Medium passen. Uns war es wichtig für die App ein ganz eigenes Konzept, mit einfachen und schnellen Rezepten, zu entwickeln. Dazu passen viele Rezepte vom Blog nicht. Aber wir werden einige der neuen Rezepte natürlich mit aufnehmen. Ich wünsche dir noch viel Spaß mit der App! LG Susann

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