kokoskefir
For 300-500 g

We were searching for a plant based alternative for yoghurt for a while now, and finally came by coconut milk due to fermentation with milk kefir. Coconut kefir is super tasty, applicable in various ways, and strengthens the enteric flora because of the probiotic lactic acid bacteria and yeast funghi. Furthermore, kefir helps the digestive tract to better absorb minerals and vitamins. It is important to use coconut milk with a high amount of coconut (at least 60%) for the production. The best for this purpose is Aroy-D, which you can get at most Asian supermarkets. The kefir bulbs should never be in contact with metal, because this way, they can be destroyed.

Mix the tapioca well with the coconut milk, and fill in a jelly jar. Add the kefir bulbs, close the jar, and keep at room temperature at a light-protected place. If the water sets from the coconut milk, stir once in a while. After 24-48 hours you can do the taste test. The desired fermentation is achieved when the kefir tastes slightly sour. Pour off the coconut kefir through a plastic strainer. For storage, keep the cultures in a small jar, pour coconut or cow milk over them, and keep the jar in the fridge.
Preferably, let the coconut kefir yoghurt after-ripen another day in the fridge, so the taste can improve. During this process, the coconut water sets from the rest. You can regulate the consistence of your yoghurt by skimming off the thicker part of the yoghurt and thinning it with the set coconut water as you wish. From concentrated coconut milk to creamy yoghurt like Greek yoghurt, you can alter the consistence. Well sealed and kept in the fridge, the kefir is good for at least two weeks.

35 Comments

  • Hallo
    Das schaut sehr einladend aus. Ich habe schon mehrere Rezepte gelesen aber von deinem fühle ich mich inspiriert. Das Photo erzählt eine schöne Geschichte.
    Wo bekommt man denn Kefirkulturen in der Apotheke oder im Bioladen?
    Schöne Grüsse aus Wien!
    Carolina

  • Wirklich spannend dass ihr darüber berichtet! Ich hab selbst vor ca. einem Monat begonnen “mit Kefir zu spielen”, sowohl Wasser- als auch Milchkefir. Gerade gestern habe ich die Milchkefirknollen dann eingefroren weil ich den Wasserkefir viel lieber mag und ich auf den Milchkefir irgendwie nie so recht Lust hatte. Ich hab ihn selbst zuletzt immer mit Hanfmilch, etwas Zucker und Guarkernmehl gemacht, war aber mit dem Ergebnis nicht superzufrieden.
    Mich interessiert jetzt: wie lang lasst ihr eure Knollen schon in Kokosmilch leben? Ich dachte nämlich dass sie irgendeine Art von Zucker zum Überleben brauchen und hab auch gelesen (in Webforen) dass sie über kurz oder lang ohne “echte Milch” eingehen. Habt ihr da Erfahrung?
    Eurem Rezept werd ich jedenfalls eine Chance geben, sofern die Knollen nach dem Einfrieren noch funktionieren ;)
    Alles Liebe aus Wien
    Julia

    • Hallo liebe Julia, dass die Knollen Kuhmilch brauchen, haben wir auch gelesen, aber wir lassen es erst einmal darauf ankommen ;) Man kann ihn zur Sicherheit zwischenzeitlich auch einfach mal wieder in Kuhmilch lagern. Zucker braucht Kefir, dass stimmt auch. Allerdings findet sich dieser auch in der Kokosmilch und muss nicht zusätzlich hinzugefügt werden. Ich hoffe deine Knollen überleben den Tiefkühler! Das Rezept für den Joghurt finden wir wirklich lecker und machen ihn regelmäßig (aber auch noch nicht allzu lang). Liebe Grüße, Susann

  • Das erinnert mich sehr an meine Kindheit, als meine Oma noch Kefir selber hergestellt hat.
    Wird demnächst ganz sicher ausprobiert!

    • Ich kannte es gar nicht von früher! Obwohl meine Mutter erzählt hat, dass sie das auch eine Zeit lang angesetzt hat. Wir sind jedenfalls sowohl vom Wasserkefir (wird es dann im Sommer bestimmt wieder literweise bei uns geben) als auch vom Milchkefir total begeistert. Damit probieren wir jetzt erst einmal ein bisschen herum. Ich wünsche dir ein schönes Wochenende, Susann

  • Das ist echt eine tolle Idee! Ich hätte da noch eine Frage, ist der Joghurt wirklich vegan, auch wenn der Milchkefir zuvor in Kuhmilch war?

    • Hallo Rike, wir bewahren unseren Kefir in Kokosmilch (oder einer anderen pflanzlichen Milch) auf. Bekommen haben wir ihn allerdings tatsächlich in einem Kuhmilchansatz. Du kannst ihn aber einfach vorsichtig mit lauwarmem Wasser abspülen. Es ist keinesfalls so, dass der Kefirpilz an sich dadurch nicht vegan ist. Er nimmt die Milch ja nicht auf o.ä., sondern verarbeitet lediglich den Zucker in der Milch weiter. Es kann eben nur tierische Milch an seiner Oberfläche haften, die du durch spülen entfernen kannst. Liebe Grüße, Susann

  • Habs schon ausprobiert und die Kefirknollen waren nach 1 Tag im Gefrierfach tatsächlich sehr schnell wieder aktiv und hatben meine Kokosmilch ganz brav in leckeren Kefir verwandelt! Von eurem Rezept mit der Tapiokastärke bin ich wirklich begeistert, schmeckt ganz wunderbar und die Konsistenz wird auch super, beim zweiten Ansatz sogar relativ fest. Danke fürs teilen :)

  • Hallo ihr kreativen!
    Habe eure Seite von einer vegetarischen Freundin empfohlen bekommen und bin sehr froh euch kennengelernt zu haben. Ich esse gerne probiotische Sachen, bei Kefir musste ich oft passen, da ich Milchprodukte meistens auslasse. Aber mit so einem Rezept bin ich für den Sommer bewaffnet. Ich kann wieder meine kalten Suppen mit Kefir im Sommer zubereiten. Danke euch und viel Spaß weiterhin!
    LG aus Berlin.
    Tania

    • Liebe Tanja, wie schön, dass du zu uns gefunden hast! Probier den Kefir Joghurt unbedingt einmal aus, er ist wirklich klasse! Liebe Grüße, Susann

  • yay, heute werden direkt mal kefirknollen geordert. ich bin noch immer nicht dazu gekommen joghurt selber zu machen und ess fast täglich den sojajoghurt von sojade.
    jetzt will ich aber auch mal kokosjoghurt selbst machen. wie oft wechselt ihr die milch, in der ihr die knolle aufbewahrt? kokosmilch wird ja nach 4-5 tagen im kühlschrank schlecht. oder ändert sich das durch den kefir?
    liebsten gruß,
    lisa

    • Hallo liebe Lisa, wie toll, freut mich, dass du dir den Kefir besorgt hast! Ich muss auch gleich mal wieder neuen ansetzen.
      Im Prinzip ist es wie bei anderen Fermenten: das Milieu ist dann so beschaffen, dass eigentlich keine Verunreinigen und damit Schimmel o.a. entstehen können. Hier noch einmal etwas fachlicher: “In der Regel ist die Milchkefir-Kultur eine starke Symbiose (Lebensgemeinschaft) aus Hefen und Bakterien, die sich erfolgreich gegen Verunreinigungen durch andere Mikroorganismen schützt. Eine saubere Kefir-Knolle sieht aus wie ein klar strukturierter, hübscher Mini-Blumenkohl. Auch der frische, leicht saure und hefige Geruch des fertigen Kefir-Getränks ist ein untrügliches Zeichen dafür, dass die Milchkefir-Kultur ihre Arbeit aufgenommen hat.” Wir haben unseren Milchkefir noch gar nicht so lange. Den Wasserkefir hatten wir teilweise sogar auch schon 1-2 Monate im Kühlschrank stehen, ohne den Ansatz auszuwechseln. War alles kein Problem. Wie gut und lange das jetzt mit der Kokosmilch klappt, weiß ich, ehrlich gesagt, nicht genau. Ich habe aber schon von einigen gelesen, dass sie die Knollen teilweise einfrieren und dann ohne Probleme wieder reaktivieren. Wenn du den Joghurt regelmäßig ansetzt, hast du all diese “Probleme” aber sowieso nicht. Wichtig ist darauf zu achten, dass alle Gefäße, Löffel etc. sauber sind und man hygienisch damit umgeht. Dann sollte eigentlich nichts passieren. Lies dich einfach einmal ein bisschen hier ein. Hier kannst du auch über alle möglichen Fragen genau nachlesen, falls doch einmal etwas nicht ganz so gut klappt.

      Ich wünsche dir ganz viel Spaß mit deinem Kefir!! (Ist ja schon wie ein kleines Tierchen)

      Liebe Grüße,
      Susann

  • Hi! Ich bin es nochmal.
    Die Kefirknollen sind eben angekommen – ich wollte mir jetzt noch Tapiokastärke besorgen und heute Abend den Kokoskefir ansetzen. Meinst du, ich kann die Knollen abspülen (die Transportflüssigkeit ist ja Milch) und direkt in das Kokos-Tapiokastärke-Gemisch geben?
    Liebe Grüße, Lisa

  • SO wenig Zutaten. Dieses leckere Kefir-Kokos.Gematsche probiere ich in jedem Fall auch aus !! :-D

  • Hi,
    wie sind eure Langzeiterfahrungen mit der Kokosmilch, wie oft legt Ihr den in Milch?
    Nehmt Ihr die Tapiokastärke für besseres wachstum? Es soll ja wohl auch nur mit kokosmilch gehen?

    • Hi Stephan,
      richtige Langzeiterfahrungen haben wir mit dem Kokoskefir noch gar nicht, da wir die Kulturen auch erst seit Anfang des Jahres haben. Wir lagern die Knollen immer wieder zwischendurch in Kuhmilch. Die Tapiokastärke macht ihn etwas fester und cremiger und verändert auch den Geschmack. Du könntest sie aber auch weglassen.

    • Liebe Eva, das funktioniert so nicht, da es völlig verschiedene Kulturen sind, die sich unter verschiedenen Lebensbedingungen wohl fühlen. Hier kannst du gern einmal ein Experiment nachlesen, indem versucht wurde einen Wasserkefir “umzupolen”. Gelungen ist es nicht. Ich an deiner Stelle würde in einen Milchkefir investieren. Allerdings sollte man ihn nicht ausschließlich in Kokosmilch aufbewahren sondern immer mal wieder in Kuhmilch lagern. Du könntest alternativ auch Kokosjoghurt mit Hilfe von Milchsäurebakterien aus dem Reformhaus herstellen. Viel Spaß beim Experimentieren, Susann

  • Hallo, ich würde so gerne den Joghurt anzusetzen, möchte aber keine tierischen Substanzen verwenden. Versteh ich das richtig, dass es dann nicht wirklich funktionieren wird? Gibt es keinen reinen Kokosmilchkefir?

    • Liebe Loretta, wir lagern unsere Kefirknolle jetzt schon einige Monate in Kokosmilch und sie hat es bisher gut überstanden. Das Problem wird eher sein eine Kefirknolle zu bekommen, die vorher nicht in Kuhmilch gelagert wurde. Laut diversen Ratgebern kann der Kefir langfristig nicht ohne Kuhmilch überleben aber einen Versuch ist es auf jeden Fall wert! Wir haben vegane Freunde, die ihren Milchkefir auch schon über Monate vegan lagern und sie haben nach wie vor viel Freude damit. Liebe Grüße, Susann

  • Liebe Krautköpfe,
    was ist denn der geschmackliche Unterschied resp. die Vorteile zu Kokosjoghurt? Den bereite ich selbst aus Kokosmilch und Joghurtkulturen zu, gebe ihn in den Joghurtbereiter und nach 10 h ist er fertig, sprich das geht schneller. Oder ist das prinzipiell dasselbe? Lieben Dank für eure Antwort!

    • Liebe Sissy, hauptsächlich unterscheiden sich Joghurt und Kefir durch die Herstellungsart. Beides sind Fermente die wertvolle Milchsäuren enthalten und dadurch ihren typischen Geschmack bekommen. Ich würde sagen, dass der Kefir noch etwas saurer wird und da sich Kohlsäuren entwickeln bitzelt er etwas auf der Zunge. Natürlich kannst du aber auch genauso gut deinen Joghurt verwenden. LG Susann

  • Wow, tolles Rezept! Werd ich gleich mal ausprobieren! Verwendet ihr die Tapiokastärke in Form von kleinen Kügelchen oder als Flocken?

  • Hallo Ihr Braven,
    vielen lieben Dank für das tolle Rezept! Ich habe mir nun eine Kefirknolle bestellt und versuche, mit frischen Kokosnüssen Kefir herzustellen. Zum Lagern werde ich mir Kuhmilch besorgen. Das darf aber wohl keine frische Bio-Milch sein, sonst würde sie schnell verderben. Ich gehe davon aus, es muss H-Milch sein? Welche Menge Milch braucht denn so ein “Knöllchen” zum “Ausruhen”?
    Liebe Grüße von Marianne

    • Liebe Marianne,

      entschuldige bitte, dass meine Antwort ein paar Tage auf sich warten lassen hat. Solange du keine unverarbeitete Rohmilch nutzt, sondern pasteurisierte Frischmilch, ist das überhaupt kein Problem! Der Kefir sorgt ja gerade dafür, dass ein saures Klima entsteht, indem Keime nicht überleben, sodass die Milch dann auch nicht schlecht werden kann. Du brauchst zur Aufbewahrung deiner Knöllchen nur ganz wenig Flüssigkeit. Es kommt natürlich auf dein Aufbewahrungsgefäß und die Menge an Kefir an aber 250ml sind mehr als genug. Falls du gern noch mehr über Kefir wissen möchtest, schau unbedingt einmal hier vorbei: http://www.wellness-drinks.de

      Liebe Grüße und ganz viel Spaß mit deinem Kefir,
      Susann

  • Hey ihr Lieben,
    ich bin soeben über eure Seite gestolpert und freue mich wie Bolle, dass ihr fermentiert und genau so kocht, wie es mir taugt :)
    Für alle, die gerne Milchkefir, Wasserkefir oder einen Kombucha-SCOBY wollen: die Seite wildefermente. de bietet viele Rezepte, in der Facebook-Gruppe bekommt man über eine Tauschliste kostenlos alle benötigten Kulturen. Auf eBay (Kleinanzeigen) findet man günstig Kulturen.
    Auch die englische Gruppe wild fermentation auf FB ist voller Rezepte und Tipps! Liebe Grüße, Ines

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