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Für 2 Personen

Als kleinen Vorgeschmack stellen wir euch eines der neuen Sommerrezepte vor, die ihr ab August 2016 in unserer eigenen Koch App finden werdet! Außerdem möchten wir gerne noch ein paar Worte los werden.
Wir sind keine Menschen, die ihr Leben schon Jahre im Voraus planen. Wir streben keinen langfristigen Zielen entgegen, sondern machen einfach das, was uns im Moment in den Sinn kommt und glücklich macht. Dass wir die Möglichkeit haben uns auszuprobieren, ist für uns ein großes Privileg. So wachsen und verändern sich all unsere Projekte mit uns und es wird uns nie langweilig.
Vor ziemlich genau 3 Jahren haben wir Krautkopf zum Leben erweckt. Eine Seite um unsere Fotos und Rezepte zu zeigen, das war die Idee. Ein Jahr später durften wir 25 Menschen bei unserem ersten Private Dinner bekochen, wieder ein Jahr danach kam unser Kochbuch heraus und ein weiteres Jahr später arbeiten wir nun am nächsten ungeplanten und unerwarteten Projekt: unserer Krautkopf Koch App.
Sie wird ab August in Deutsch und Englisch im App Store erhältlich sein. Unter den 80 enthaltenen Rezepten werdet ihr mehr als 50 brandneue Gerichte finden, die wir extra für die App entwickelt haben. Wie gewohnt sind die Rezepte saisonal, wir haben aber auch ein besonderes Augenmerk auf schnelle und simple Gerichte gelegt, denen natürlich trotzdem nicht die nötige Portion Krautkopf fehlt. Durch tolle Funktionen wie eine Einkaufsliste, Menüplaner und Zutatensuche, werdet ihre unsere Rezepte mit der App einfacher denn je nachkochen können. Wir freuen uns schon wahnsinnig darauf!

Wir möchten gerne all den Menschen danken, die uns die Möglichkeit und den Mut dazu gegeben haben, uns weiter zu entwickeln. Den Menschen, ohne deren Anstoß wir viel geträumt, es aber vielleicht nie umgesetzt hätten. Danke Betty und Philipp, dass ihr uns so schnell überzeugt habt, das Dinner in eurem wunderschönen Loft, der Fabrik 23, zu geben. Wir denken immer noch wahnsinnig gern daran zurück! Danke Christin und Lisa, dass ihr uns so schnell die Ängste davor, ein eigenes Buch zu schreiben, ausgeredet habt. Und danke Andreas, dass auch du genau zur richtigen Zeit an unsere Tür geklopft hast, um jetzt gemeinsam mit unserer App den nächsten großen Schritt zu gehen. Ohne euch, wären wir nicht da, wo wir jetzt sind. Natürlich könnten wir die Liste ins Unendliche fortführen. Denn diejenigen, die all die Projekte angekurbelt haben, machen nur einen kleinen Teil des Ganzen aus. Wenn es nicht euch, unsere Leser geben würde, würden unsere Bemühungen nämlich im Sande verlaufen. Das größte Dankeschön geht also an euch alle, die uns tagtäglich mit großartigem Feedback zu immer neuen Ideen antreiben. Danke an alle, die sich von uns bekochen lassen und mit unseren Rezepten wiederum ihre Freunde bekochen, an alle, die unser Kochbuch im Schrank stehen und hoffentlich auch bald unsere App neben brutzelnden Pfannen liegen haben.

In einem Topf die Zuckerschoten in Salzwasser blanchieren. Danach in Eiswasser abschrecken. Die Reisnudeln nach Packungsanleitung zubereiten und ebenfalls mit kaltem Wasser abschrecken und gut abtropfen lassen.
Misopaste, Reisessig, Reissirup und Sesamöl zu einem Dressing mixen. Die Melone halbieren, entkernen und mit einem Kugelformer Melonenbällchen ausstechen. Alternativ die Melone schälen und in Würfel schneiden. Die Gurken in dünne Scheiben hobeln, die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Die Erdnüsse und den Koriander grob hacken.
Alle Zutaten vermischen, mit dem Dressing anmachen und mit Salz abschmecken.

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Für 3 Personen

Wie kleine Kinder freuen wir uns jedes Jahr darauf unsere Kräuter- und Gemüsesorten zu säen. Der Balkon wird dann auf Vordermann gebracht und jedes Frühjahr kommen noch mehr Töpfchen und Kisten dazu. Wenn dann alles Früchte trägt, ist meistens kaum noch Platz zum Sitzen aber bis dahin dauert es ja noch ein paar Monate. Auch wenn die Gemüseauswahl im Frühling erst nach und nach größer wird – eines gibt es jetzt schon reichlich: Kräuter, und die sind nicht nur gesund, sondern auch noch umsonst! Natürlich müsst ihr euch vor dem Sammeln ausreichend informieren und die Pflanzen sehr gut waschen. Aber Brennnesseln, Löwenzahn und Gänseblümchen erkennen wir wohl alle. Wer die bittere Note mancher Wildkräuter nicht mag, greift am besten zu ganz jungen Blättchen. Löwenzahn könnt ihr aber auch 20 Minuten in kaltes Salzwasser legen, um ihm die Bitterstoffe zu entziehen.
Wir essen die Kräuter gern im Salat, als Pesto oder gehackt in Polenta. Ein leckeres Rezept dazu möchten wir euch aus unserem Kochbuch vorstellen. Ihr könnt die Formgröße fürs Überbacken der Polenta übrigens variieren. Je größer, desto mehr knusprige Oberfläche; je kleiner, desto mehr fluffiges Inneres.

Den Backofen auf 200 °C vorheizen (Umluft 180 °C). Eine Springform (Ø 24 cm) fetten. Spinat und Kräuter (bis auf den Salbei) waschen und trocken schütteln. Die Blätter von den Stängeln zupfen – bei Brennnesseln tragt ihr am besten Küchenhandschuhe. Kräuter und Spinat grob hacken. Die Schalotte schälen und fein würfeln.
Die Gemüsebrühe aufkochen und gut salzen. Die Polenta in die kochende Gemüsebrühe einrühren und bei geringer Hitze zugedeckt 10 Minuten quellen lassen.
In der Zwischenzeit 1 Esslöffel Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Kräuter-Spinat-Mischung darin bei geringer Hitze anschwitzen, bis sie zusammenfällt. Die Kräuter salzen, pfeffern und unter die Polenta heben. Alles in die Form füllen und im Ofen ca. 20 Minuten backen, sodass die Polenta außen leicht knusprig und innen schön cremig wird.
Währenddessen den Salbei waschen und gut trocken tupfen. Die Koriandersamen grob zerstoßen. Die Pfanne auswischen, die übrigen 4 Esslöffel Olivenöl darin erhitzen und die Salbeiblätter im Öl bei mittlerer Hitze knusprig braten. Die Blättchen herausheben und auf Küchenpapier entfetten. Koriander- und Senfsamen ins Öl geben und kurz ziehen lassen. Salbei und Gewürzöl auf der fertigen Polenta verteilen und den Polentakuchen vor dem Schneiden etwas abkühlen lassen.

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Für 4 Personen

Die letzten Wochen sind für uns unglaublich schnell verflogen. Unser letztes veröffentlichtes Rezept liegt schon so lange zurück, dass wir euch jetzt zumindest eines unserer liebsten Winterrezepte aus unserem Kochbuch vorstellen möchten, bevor die ersten Frühlingskräuter beginnen zu sprießen. Dieses Gericht hat Yannic bestimmt schon hundertmal gegessen. Das Originalrezept stammt aus einem Vollwertkochbuch aus den späten 70er Jahren, bei dem die Füllung allerdings nur mit Lauch zubereitet wird. Yannics Mutter hat ihm und seinen zwei Schwestern die Pfannkuchen häufig zum Mittagessen gemacht – die Kinder haben sie geliebt. Dieses Rezept gehört zu einem derjenigen, die die Kindheit auf den ersten Bissen wieder aufleben lassen! Am besten schmecken die gratinierten Pfannkuchen, wenn man von einem langen Winterspaziergang durchgefrohren nach Hause kommt und sie zusammen mit den liebsten Freunden verputzt. Dafür kann man das Gericht super vorbereiten und muss es später nur noch überbacken. Nächsten Monat treibt es uns übrigens auf die andere Seite der Erdkugel. Wir werden ein paar Wochen mit dem Camper unterwegs in Neuseeland sein! Wir sind wahnsinnig aufgeregt und freuen uns auf diese lang ersehnte Auszeit. Alle, die uns virtuell auf unserem Trip folgen möchten, werden ein paar Eindrücke auf unserem Hochzeits Instagram Account finden. Wir würden uns freuen, wenn ihr dabei seid, mit uns mitfiebert und dieses unglaubliche Land genießt.

Für den Teig Mehl, Eier, Salz, Milch oder Joghurt und 200 ml Mineralwasser glatt verrühren. Bei Bedarf noch etwas mehr Wasser zugießen. Den Teig zum Quellen beiseitestellen.
Für die Füllung die Petersilienblättchen abzupfen und hacken. Die Möhren schälen und würfeln, den Lauch in Ringe schneiden. Beides in der Gemüsebrühe in 10–15 Minuten bei geringer Hitze gar kochen. In der Zwischenzeit aus dem Teig in einer Pfanne mit Butter oder Öl acht dünne Pfannkuchen backen. Den Backofen auf 200 °C (Umluft 180 °C) vorheizen.
Das Gemüse abgießen, die Brühe dabei auffangen. (Ein Teil wird für die Sauce benötigt, der Rest kann für ein anderes Gericht verwendet werden. Einfach in ein Schraubglas füllen und im Kühlschrank aufbewahren.) Crème fraîche und gehackte Petersilie zum Gemüse geben, alles mit Salz und Pfeffer kräftig würzen und etwas abkühlen lassen. Alle Zutaten für die Sauce mit 75 Milliliter von der Gemüsebrühe in einem Mixer pürieren. Die Pfannkuchen mit dem Gemüse belegen und aufrollen. Die Rollen in Scheiben schneiden und aufrecht in eine gefettete Auflaufform stellen. Mit der Tomatensauce übergießen, den Mozzarella zerzupfen und darüber verteilen. Die Pfannkuchenröllchen im Ofen (Mitte) 20–25 Minuten backen, bis der Käse goldgelb ist.

Ab August 2016 wird es Krautkopf auch als App für Iphone, Ipad und Apple Watch geben.

 

 

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